Galerie Clavichorde

 

 

Gebundene Clavichorde

Anonymus um 1700

Details:

  • 2-fach gebunden, doppelchörig
    • c³-cs²-d³ dreifach gebunden
  • Tonumfang C – e³
  • Ausführung in Kirsche oder Eiche
  • Unterboden aus Klangfichte mit stehenden Jahren
  • Klaviatur aus Linde mit liegenden Jahresringen
  • Tastenbelag Pflaume, Obertasten Birne mit Ebenholz belegt
  • Saiten im Bassbereich umsponnen
  • Historisches Saitenmaterial (Malcom Rose, Stolberg Messing, Westfälisches Eisen)
  • Vergoldete Tangenten
  • Notenpult im Instrument integriert
  • Stimmschlüssel
  • Als Tischinstrument biete ich Clavichorde ohne Fußgestell an.
  • Bei Bedarf kann dieses separat erworben werden [ Preisliste ]

 

Maße: Länge ca. 115cm, Breite ca. 36cm

Joe Rácz : Clavichord Kirsche,Resonanzboden aus Zeder. Untertasten aus Pflaumenholz

Joe Rácz : Clavichord, Untertasten Buchsbaum, Obertasten aus Birne mit einer Auflage aus Ebenholz

Joe Rácz : Vorsatzbrett mit Vogelaugenahorn furniert

Joe Rácz : Clavichord

Ausführung in Kirsche, Resonanzboden aus Zeder. Untertasten aus Pflaumenholz

Untertasten Buchsbaum, Obertasten aus Birne mit einer Auflage aus Ebenholz

Vorsatzbrett mit Vogelaugenahorn furniert

 

Joe Rácz : Ausführung in Linde, farbig gefasst

 

Deckel in Rahmen und Füllung

Intarsie

Ausführung in Linde, farbig gefasst

Joe Rácz : Bemalung mit „Ochsenblut“

 

Bemalung mit „Ochsenblut“

Gehäuse aus Linde; Deckel holzsichtig

Detail

   

Detail

Detail

   

[ Preisliste ]

Klang / Spielart:

Das Instrument ist ein typischer Vertreter des frühen Clavichords, wie es damals oft Organisten zur Verfügung stand. Es verfügt über große Klangvielfalt und einen frühen, antiken Klang. Frühbarocke Musik (z.B. Sweelinck, Frescobaldi) lässt sich ebenso überzeugend darstellen wie die Polyphonie der Inventionen von J.S.Bach oder Suiten von Buxtehude. Historische Fingersätze lassen sich bestens realisieren.

Das Instrument wirkt im besten Sinne erzieherisch auf die Spieltechnik des Spielers ein, wie in historischen Clavierschulen gefordert.

siehe

  • Fray Tomas de Santa Maria: Anmut und Kunst beim Clavichordspiel
  • F.W.Marpurg: Anleitung zum Klavierspiel
  • Daniel G. Türk: Clavierschule oder Anweisung zum Clavierspielen…
  • Johann Chr. Kittel: Der angehende praktische Organist

Lieferzeit ab Bestellung siehe [ Lieferzeit ]

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Gebundene Clavichorde

Clavichord nach Hubert

Details:

  • 2-fach gebunden, doppelchörig
  • Tonumfang AA – f³
  • Ausführung in Kirsche oder Eiche
  • Unterboden aus Klangfichte mit stehenden Jahren
  • Klaviatur aus Linde mit liegenden Jahresringen
  • Tastenbelag Pflaume, Obertasten Birne mit Ebenholz belegt
  • Saiten im Bassbereich umsponnen
  • Historisches Saitenmaterial (Malcom Rose, Stolberg Messing, Westfälisches Eisen)
  • Vergoldete Tangenten
  • Notenpult im Instrument integriert
  • Stimmschlüssel
  • Als Tischinstrument biete ich Clavichorde ohne Fußgestell an.
  • Bei Bedarf kann dieses separat erworben werden [ Preisliste ]

Maße: Länge ca. 132cm, Breite ca. 36cm

Joe Rácz : Clavichord nach Hubert in Eiche

Joe Rácz : Clavichord Untertasten Pflaume, Obertasten aus Birne mit einer Auflage von Ebenholz

Ausführung in Eiche; die Füllungen des Deckels geben die Illusion einer Landschaft

Ausführung in Eiche

Ausführung in Kirsche

Untertasten Pflaume, Obertasten aus Birne mit einer Auflage von Ebenholz

Sehr gerne runde ich Tasten ab

Deckel in Rahmen und Füllung

Fußgestell aus Buche

Detailaufnahme

Metallteile gestalte ich jedes Mal anders

Ausführung Eiche, innen mit Mahagony furniert

Der Innenbereich ist hier aus Riegelahorn

Untertasten aus Ebenholz, Obertasten aus Birne mit einer Auflage aus Knochen

Detailaufnahme

Detailaufnahme

Scharniere aus Messing

Oft wähle ich als Eckverbindung klassische Zinken, freihändig gesägt und ausgestemmt

Ausführung in Kirsche

Gesamtansicht

integrierte Notenablage

 
Joe Rácz : Original Hubert im Grassimuseum, als ich es untersuchte

Detailansicht

Original Hubert im Grassimuseum, als ich es untersuchte

Original Hubert, Klaviaturansicht

Original Hubert, Resonanzbodenbereich

 

Original Hubert, Resonanzboden

Original Hubert: ausgebauter Tastenhebel

Original Hubert: Resonanzbodensteg

 

[ Preisliste ]

Klang / Spielart:

Die Spielart des Hubertclavichords ist fein und filigran. Ein Mikrokosmos an Klangfarben ermöglicht sehr ausdrucksstarkes Spiel. Tonumfang und Spielart machen dieses Instrument äußerst vielseitig für die Darstellung sowohl barocker als auch „empfindsamer“ Musik. Für den geübten Spieler stellt die Bindung keinerlei Einschränkung dar.

Das Instrument wirkt im besten Sinne erzieherisch auf die Spieltechnik des Spielers ein, wie in historischen Clavierschulen gefordert.

siehe

  • C.Ph.E.Bach: Versuch über die wahre Art, das Clavier zu spielen
  • F.W.Marpurg: Anleitung zum Klavierspiel
  • Daniel G. Türk: Clavierschule oder Anweisung zum Clavierspielen…
  • Johann Chr. Kittel: Der angehende praktische Organist

Das Originalinstrument befindet sich im Grassi Museum Leipzig (Fotos dazu siehe oben), ein vergleichbares im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.

Lieferzeit ab Bestellung siehe [ Lieferzeit ]

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Gebundene Clavichorde

Clavichord nach Donat

 
Originalinstrument im Grassi Museum, Leipzig Originalinstrument im Grassi Museum, Leipzig

[ Preisliste ]

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Bundfreie Clavichorde

Clavichord nach Joh.Heinr. Silbermann

Details:

  • bundfrei, doppelchörig
  • Tonumfang volle 5 Oktaven, FF – f³
  • Ausführung in Kirsche oder Eiche
  • Unterboden aus Klangfichte mit stehenden Jahren
  • Klaviatur aus Linde mit liegenden Jahresringen
  • Tastenbelag Pflaume, Obertasten Birne mit Ebenholz belegt
  • Saiten im Bassbereich umsponnen
  • Historisches Saitenmaterial (Malcom Rose, Stolberg Messing, Westfälisches Eisen)
  • Vergoldete Tangenten
  • Notenpult im Instrument integriert
  • Stimmschlüssel
  • Als Tischinstrument biete ich Clavichorde ohne Fußgestell an.
  • Bei Bedarf kann dieses separat erworben werden [ Preisliste ]

Maße: Länge ca. 137cm, Breite ca. 48cm

       

Ausführung in Kirsche

Deckel massiv, zweiteilig

Messingbesaitung

integrierte Notenablage

 

Die weißen Punkte in den Ecken sind Wachs, da das Instrument gerade fertiggestellt war

Resonanzboden aus Bergfichte, sehr altes und festes Holz.

Untertasten aus Pflaume, Obertasten aus Birne mit einer Auflage aus Ebenholz

Das Instrument ist nach Fertigstellung relativ hell, dunkelt dann jedoch in kurzer Zeit nach. Der Farbton wird dadurch immer schöner und bekommt eine Patina.

Originalinstrument

Originalinstrument

Originalinstrument

     

Originalinstrument

     

[ Preisliste ]

Klang / Spielart:

Das Instrument verfügt über eine große Klangvielfalt und erlaubt ein äußerst nuancenreiches und farbenreiches Spiel. Der Klang ist im Bass sehr sonor und dunkel wie eine bronzene Glocke, dabei zart und empfindsam und ist vom Bass bis Diskant vollständig klar und ausgewogen.

Das Instrument wirkt erzieherisch auf die Technik des Spielers ein, wie in historischen Clavierschulen beschrieben.

Siehe:

  • C.Ph.E.Bach: Versuch über die wahre Art, das Clavier zu spielen
  • Leopold Mozart: Versuch einer gründlichen Violinschule (vergleichend)
  • J.N.Hummel: Anweisung zum Pianoforte - Spiele

 

Das Originalinstrumente befindet sich im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Fotos dazu siehe oben)

Lieferzeit ab Bestellung siehe [ Lieferzeit ]

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Bundfreie Clavichorde

Clavichord nach Friederici

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Pedalclavichorde

Hausorgel nach J.D.Gerstenberger

Details:

  • 2 bundfreie Manualclavichorde
  • Tonumfang C – e³, doppelchörig, 2 x 8´
  • Pedalclavichord bundfrei
  • Tonumfang CC –c, 2 x 16´, 2 x 8´ (16´abstellbar)
  • Fußpedale aus Eiche, Orgelbank aus Eiche.
  • Ausführung in Kirsche, Eiche, Ahorn, Esche, oder Linde
  • Unterboden aus Klangfichte mit stehenden Jahren
  • Klaviatur aus Linde mit liegenden Jahresringen
  • Tastenbelag Pflaume, Obertasten Birne mit Ebenholz belegt
  • Historisches Saitenmaterial (Malcom Rose, Stolberg Messing, Westfälisches Eisen)
  • Stimmschlüssel nebst Vorrichtung zum Stimmen des Pedals

Maße: Länge des Pedalclavichords ca. 228cm, Breite ca. 48 cm

Die Manualclavichorde liegen in einem Kasten, der auf dem Gehäuse des Pedalclavichords aufgesetzt wird. Das untere Manual - Instrument wird zum Spielen schubladenartig herausgezogen. Das Pedal spielt über lange Pedalhebel, die hinten am Instrument mit hölzernen Abstrakten verbunden sind, die zu den Tasten des Pedalclavichords hochführen. Die Lautstärke des Pedals kann durch Klappen am Deckel variiert werden. Der 16-Fuß lässt sich mit einem Schalthebel an- und abstellen. So kann man zwischen 8´alleine und vollem Werk wählen.

Das Originalinstrument von Gerstenberg

Ansicht des Pedalteils

Die Manualclavichorde

Das Originalinstrument im Grassimuseum

[ Preisliste ]

Klang / Spielart:

Der Klang der Manual – Clavichorde ist hell und klar, polyphon sehr deutlich und gut strukturiert. Durch relativ weit vorne liegende Waagebalken ist ein Spiel wie mit einem Druckpunkt bei historischen Orgelmechaniken notwendig. Das Pedal ist sehr klangkräftig durch die 4 Saiten. Die Pedalmechanik bewirkt, dass die Füße einen Widerstand verspüren, dem jedoch mit Sanftmut zu begegnen ist.

Weitere Besonderheiten: Dadurch, dass das untere Manual zur Hälfte in den Kasten eingeschoben ist, wirkt es beim Original etwas dämpfend auf den Klang. Dem kann auf Wunsch durch sanfte Veränderung der Bauweise begegnet werden.
Bei originaler Ausführung liegt der Abstand der Manuale etwas weiter auseinander als bei Orgeln üblich. Auf Wunsch kann eine leicht veränderte Bauweise die Manuale näher zusammenbringen.
Das Instrument benötigt etwas mehr Fürsorge als bei einzelnen Clavichorden nötig. Durch normale „Torsion“ der Manualinstrumente kann ein Gängigmachen des unteren Manuals im Kasten nötig werden. Auch erfordert es Übung, die Stimmung von 3 Instrumenten synchron zu halten.

Das Instrument ist äußerst wirkungsvoll in der Erziehung des Organisten, sowohl in technischer Hinsicht als auch in interpretatorischer Darstellung der gespielten Literatur.
Man wird Orgelliteratur anders begreifen und spielen lernen. Es schult die Ökonomie der Bewegungsabläufe; jede Unkontrolliertheit der Hände und Füße wird hörbar. Ebenso wie das Instrument an den Cembalobauer höchste handwerkliche Anforderungen stellt, wird das Instrument den Spieler fordern. [ Preisliste ]

Man darf annehmen, dass Friedemann Bach seine Ausbildung an einem solchen Instrument absolvierte, was ihn zu einem der besten Spieler seiner Zeit machte. Überliefert ist ein Erbstreit in der Familie Bach, da der jüngste Bachsohn Johann Christian ein vergleichbares Instrument als seine Erbschaft ansah, was ihm von Carl Philip Emanuel und Friedemann nicht zugestanden wurde.

siehe

  • F.W.Marpurg: Anleitung zum Klavierspiel
  • Daniel G. Türk: Clavierschule oder Anweisung zum Clavierspielen…
  • Jaques van Oortmerssen: A Guide To Duo And Trio Playing
  • ( Studies in historical fingering and pedalling for the organ)

Das Originalinstrument befindet sich im Grassi Museum Leipzig (Fotos dazu siehe oben)

Lieferzeit ab Bestellung siehe [ Lieferzeit]

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Pedalclavichorde

Hausorgel aus dem Umfeld von J.S. Bach / Gerber

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Pedalclavichorde

Hausorgel mit angehängtem Pedal nach Jakob Adlung

 

Firmeninformationen  
Atelier Joe Rácz

Hatzfelder Str. 6
D-35116 Hatzfeld
Deutschland
Telefon: +49(0)64 67 / 91 59 930
Website: www.cembalo-clavichord.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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