Cembalo-Clavichord

Cembali Clavichord und Spinett

Vita Joe Rácz Cembalo und Clavichord Instrumentenbau
Vita Joe Rácz E-Mail
Geschrieben von: joe   
Sonntag, den 19. Juli 2009 um 00:00 Uhr

Lebenslauf

Familienkonzert


Joe mit Mutter und Schwester beim Geigenspiel, begleitet von Oma am Klavier.

Ich wurde 1963 in Stuttgart geboren. In meiner Familie gab es fast nur Musiker, und so kam ich früh mit klassischer Musik in Berührung. Meine Mutter war Professorin für Violine, mein Vater Konzertgeiger.

Ich selbst lernte Geige und später Cello spielen. Mein erstes Konzert spielte ich mit 6 Jahren. In unserem Familienquartett, das auch zahlreiche Konzerte gab, lernte und spielte ich die Musik von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert.

Später lernte ich Klavier und entwickelte mich so gut, dass ich Musik studieren konnte. Ich studierte Kirchenmusik A in Düsseldorf und Köln.
Einige meiner Lehrer:

* Orgelstudien bei
o Prof. Jon Laukvik, Stuttgart
o Prof. Klaus Rothaupt, Tübingen
o Prof. Martin Strohäcker, Dresden
o LKMD Christoph Schoener, Kantor an St. Michaelis, Hamburg
o Prof. Dr. Gustav Adolf Krieg, Düsseldorf
o Prof. Ewald Kooiman, Amsterdam
o Prof. Marie – Claire Alain, Paris
* Stipendium Orgel
o Prof. Jaques van Oortmerssen, Amsterdam
* Stipendium Clavichord
o Menno van Delft, Amsterdam
* Cembalostudium
o Prof. Hugo Ruf, Köln
* Dirigieren
o Prof. Volker Hempfling
o Leonard Bernstein

pedalclavichord
Am Pedalclavichord in Göteborg, Schweden


+ Verschiedene Publikationen in deutschen und englischsprachigen Fachzeitschriften, hauptsächlich über das Pedalclavichord.
+ Diplomarbeit über das Pedalclavichord.
+ Entdeckung unbekannter Instrumente.
+ Studienreisen zu verschiedenen Museen in Europa und Skandinavien.
+ Untersuchung originaler Instrumente.
+ Studien über bautechnische und spielpraktische Besonderheiten bei Clavichorden, Cembali, Hammerflügeln sowie bei historischen Orgeln.

Um historische Instrumente bauen zu können, machte ich eine Ausbildung als Tischler und lernte den Instrumentenbau in verschiedenen Werkstätten von Cembalobauern, Kunsttischlern und Ébenisten in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Immer mehr fasziniert von der Arbeitsweise alter Meister beschäftigte ich mich viele Jahre mit Handwerkstechniken des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die Art, wie die alten Meister Instrumente bauten, ähnelt mehr einer Kunst als einem reinem Handwerk wie etwa dem eines Tischlers. Hier vernetzen sich tausend Künste, die zu lernen ein Leben nicht ausreicht. So lerne ich täglich Neues.

Das Kunsthandwerk wird somit zum Lebensweg.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. August 2009 um 16:19 Uhr